Für Freiberufler, also auch für freie Lektoren, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich in Verbänden und Netzwerken zu integrieren.
Die Vorteile davon liegen auf der Hand.
Gegen Zahlung eines Mitgliedsbeitrages, was aber nicht einmal überall der Fall ist, kann vom Know-how anderer profitiert werden.
Gerade in Netzwerken, darunter zum Beispiel das Netzwerk „Texttreff“ kann ein reger Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen entstehen.
Wer Probleme oder Fragen hat, kann sich an andere Mitglieder wenden und bekommt Antworten.
Dabei gilt aber in Netzwerken die Regel, dass ein Mitglied zuerst einmal etwas geben sollte, ehe es Leistungen in Anspruch nimmt.
Die meisten Netzwerke sind inzwischen webbasiert, das heißt, dass die Kontakte überwiegend über das Internet stattfinden, wie zum Beispiel beim Netzwerk Xing. Persönlich kennen sich nur wenige der Netzwerker.
Doch gerade für Einzelkämpfer unter den Freiberuflern sind solche Netzwerke von großem Vorteil, denn hier können sie praktisch fachübergreifend Informationen erhalten.
Ein reines Netzwerk für freiberuflich tätige Frauen ist das so genannte „webgrrls“. Dieses richtet sich eben nur an Frauen, die ein Kleinunternehmen gegründet haben und bietet eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.
Bekannt unter Freiberuflern sind auch der VFLL und Verdi.
Verdi engagiert sich aber nicht nur für Freiberufler, sondern auch für Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst.
Der VFLL vertritt gemeinsame Interessen in erster Linie von Lektoren nach außen hin.
Verdi steht hinter den Forderungen der Arbeitnehmer und setzt sich zum Beispiel für bestimmte Arbeitszeiten oder Mindestlöhne ein.
Für Freiberufler besteht der Vorteil der Mitgliedschaft in einem Verband oder einem Netzwerk auch darin, dass er so stets über aktuelle rechtliche Neuerungen informiert ist und zum Beispiel bei seiner Auftrags- und Honorarberechnung davon profitieren kann.
Nicht zu vergessen sind das Wissen und die Kontakte, die durch den Austausch mit anderen entstehen
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